Hunderampen und Hundetreppen

Hunderampen & Hundetreppen – Gelenkschonend hoch hinaus

 
Egal ob der Sprung in den hohen Kofferraum oder der Aufstieg auf das gemütliche Sofa: Viele Hindernisse im Alltag belasten die Gelenke deines Hundes massiv. Hunderampen und Hundetreppen sind unverzichtbare Hilfsmittel, um Welpen, Senioren oder kranken Hunden ihre Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben – und gleichzeitig deinen eigenen Rücken zu schonen.

 


 

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Hunderampen: Die Experten für das Auto

Eine Rampe bietet eine durchgehende, ebene Fläche ohne Stufen. Sie ist die erste Wahl, wenn es darum geht, große Höhenunterschiede (wie bei SUVs) sicher zu überwinden.

Vorteile

Maximal gelenkschonend: Da keine Stufen überwunden werden müssen, gibt es keine Stoßbelastungen für Ellbogen und Hüfte.
Vielseitig einsetzbar: Ideal für fast alle Fahrzeugtypen sowie für sehr steile Aufstiege.
Anpassbar: Viele Modelle sind teleskopierbar oder klappbar und lassen sich perfekt auf die benötigte Länge einstellen.
Für schwere Hunde: Rampen sind oft für hohe Gewichtsklassen (bis zu 100 kg) ausgelegt.

Nachteile

Platzbedarf: Eine Rampe ist in der Regel länger als eine Treppe, um einen flachen Neigungswinkel zu gewährleisten.
Gewöhnung: Manche Hunde empfinden die schräge Fläche anfangs als unsicher und müssen vorsichtig herangeführt werden.
Sperrigkeit: Selbst im geklappten Zustand benötigt eine Rampe mehr Stauraum im Auto als eine kompakte Treppe.

Hundetreppen: Die Komfort-Lösung für Zuhause

Treppen eignen sich hervorragend für den Innenbereich, um dem Hund den Zugang zum Bett oder Sofa zu ermöglichen. Es gibt sie in weichen Stoffvarianten oder stabilen Holzmodellen.

Vorteile

Kompakt: Hundetreppen benötigen deutlich weniger Grundfläche als Rampen und passen auch in kleine Wohnzimmer.
Vertrauter Bewegungsablauf: Die meisten Hunde verstehen das Prinzip einer Treppe sofort, da sie diese bereits aus dem Alltag kennen.
Leichtgewicht: Besonders Modelle aus Schaumstoff lassen sich kinderleicht von einem Zimmer ins andere tragen.
Zusatznutzen: Manche Treppen bieten integrierten Stauraum oder eine kleine Kuschelhöhle unter den Stufen.

Nachteile

Punktuelle Belastung: Das Steigen von Stufe zu Stufe belastet die Gelenke stärker als das Laufen auf einer Rampe (nicht ideal bei schwerer Arthrose).
Ungeeignet für kurze Beine: Für Rassen mit sehr kurzen Beinen (z. B. Dackel) können die einzelnen Stufen zu hoch sein.
Geringere Belastbarkeit: Stofftreppen sind oft nur für kleine bis mittelgroße Hunde bis ca. 20–30 kg geeignet.

Fazit: Was passt zu deinem Hund?
  • Die Rampe ist der Testsieger für Senioren, schwere Hunde und das Auto, da sie den flüssigsten Bewegungsablauf ermöglicht.
  • Die Treppe ist der Favorit für kleine Hunde und Welpen im Wohnbereich, um sicher auf die Couch oder das Bett zu gelangen.

Sicherheits-Tipp: Achte bei beiden Varianten immer auf eine rutschfeste Oberfläche (Teppich, Gummi oder Anti-Rutsch-Beschichtung), damit dein Hund auch mit feuchten Pfoten sicheren Halt findet.