Kämme

Hundekämme – Präzision für die feinen Details

Während Bürsten oft nur oberflächlich arbeiten, geht ein guter Hundekamm in die Tiefe. Er ist das unverzichtbare Werkzeug, um das Fell bis auf die Haut zu kontrollieren, hartnäckige Knoten zu lösen und empfindliche Bereiche wie Augen, Ohren und Pfoten sanft zu pflegen. Ein Kamm ist zudem der beste Detektiv, um Parasiten wie Flöhe frühzeitig aufzuspüren.

 

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Vor- und Nachteile von Hundekämmen

Vorteile

Tiefenreinigung: Nur ein Kamm erreicht die Hautschichten bei Hunden mit sehr dichtem Fell oder Unterwolle und entfernt dort lose Haare.
Präzision: Ideal für feine Arbeiten im Gesicht oder an den Läufen, wo große Bürsten zu unhandlich sind.
Früherkennung: Beim Kämmen entdeckst du Knoten, Hautrötungen oder ungebetene Gäste (Flöhe/Zecken) sofort.
Vermeidung von Filzplatten: Regelmäßiges Kämmen verhindert, dass sich kleine Knoten zu schmerzhaften Filzplatten ausweiten.
Vielseitigkeit: Verschiedene Zinkenabstände ermöglichen eine individuelle Anpassung an die jeweilige Körperpartie.

Nachteile

Zieh-Gefahr: Bei unsachgemäßer Anwendung kann ein Kamm schmerzhaft an der Haut ziehen, besonders wenn man auf einen Knoten trifft.
Verletzungsrisiko: Metallzinken können bei unruhigen Hunden oder zu festem Druck die Haut kratzen (hier helfen abgerundete Zinken).
Zeitaufwand: Das Kämmen des gesamten Hundes dauert deutlich länger als das schnelle Überbürsten.
Geduld erforderlich: Viele Hunde empfinden das Kämmen anfangs als unangenehmer als das Bürsten und müssen langsam daran gewöhnt werden.

Welcher Kamm für welchen Zweck?

Metallkämme mit kombinierten Zinken: Oft halb grob, halb fein gezahnt. Die grobe Seite löst das Fell vor, die feine Seite sorgt für das perfekte Finish.

Entwirrungskämme (Rotiertende Zinken): Diese Kämme haben Zinken, die sich um die eigene Achse drehen. Das reduziert das Ziepen bei leichten Knoten enorm – ideal für empfindliche Hunde.

Flohkämme: Mit extrem eng stehenden Zinken ausgestattet, um Flöhe und deren Eier sicher aus dem Fell zu kämmen.

Staub- & Nissenkämme: Helfen dabei, feinste Schmutzpartikel oder Tränenstein-Rückstände im Augenbereich vorsichtig zu entfernen.

Unser Profi-Tipp: Halte den Kamm immer locker in der Hand und führe ihn parallel zur Haut. Wenn du auf einen Widerstand (Knoten) stößt, halte die Haarsträhne mit der anderen Hand nah an der Wurzel fest, bevor du versuchst, den Knoten sanft von außen nach innen zu lösen. So vermeidest du, dass es für deinen Hund schmerzhaft wird.