Halskragen und Leckschutz

Halskragen, OP-Bodys & Leckschutz – Sanfte Hilfe bei der Genesung

Nach einer Operation oder bei Hautirritationen ist der natürliche Instinkt des Hundes sein größter Feind: das Lecken und Knabbern an der Wunde. Um Entzündungen oder das Aufbeißen von Nähten zu verhindern, ist ein effektiver Leckschutz unerlässlich. Früher gab es oft nur den gefürchteten „Plastiktrichter“ – heute bieten wir moderne, komfortable Lösungen, die die Genesungszeit für deinen Hund so stressfrei wie möglich machen.


 

selbsthaftende Bandage
Die selbsthaftende Bandage ist eine praktische und effektive Lösung, um die Wundheilung Ihres Haustieres zu fördern und das Lecken und Knabbern zu verhindern
In drei Größen erhältlich.
ab 4,99 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
1 bis 6 (von insgesamt 6)
Vor- und Nachteile der verschiedenen Schutzsysteme

Vorteile

Sichere Wundheilung: Verhindert zuverlässig, dass Bakterien durch Speichel in die Wunde gelangen oder Nähte gezogen werden.
Höherer Komfort: Moderne Stoff-Bodys oder aufblasbare Kragen ermöglichen normales Fressen, Schlafen und Spielen ohne große Einschränkungen.
Stressreduktion: Im Vergleich zum klassischen starren Trichter bleibt das Sichtfeld und das Gehör bei aufblasbaren Kragen oder Bodys meist frei.
Hygiene: OP-Bodys schützen die Wunde zusätzlich vor Schmutz, Staub und Umwelteinflüssen beim Spaziergang.
Vielseitigkeit: Kopfbandagen schützen speziell die Ohren (z.B. nach Blutohren oder OPs), während Bodys den gesamten Rumpf abdecken.

Nachteile

Wärmestau: Unter einem eng anliegenden Body kann es bei heißem Wetter zu Wärmeansammlungen kommen (auf atmungsaktive Materialien achten!).
Eingeschränkte Kontrolle: Ein Body muss zum Lösen (Gassi gehen) oft teilweise ausgezogen oder aufgeknöpft werden.
Kein 100% Schutz: Extrem gelenkige oder sehr beharrliche Hunde schaffen es manchmal, auch trotz Kragen an bestimmte Stellen zu kommen.
Akzeptanz: Manche Hunde fühlen sich durch Kleidung oder Kragen zunächst in ihrer Bewegung verunsichert.

Welche Lösung für welches Problem?

OP-Bodys: Die „sanfte“ Alternative. Sie sitzen wie eine zweite Haut, sind atmungsaktiv und meist aus Baumwolle. Ideal für Wunden am Bauch, Rücken oder an den Flanken.

Aufblasbare Schutzhalskragen: Sie wirken wie ein Schwimmreifen. Der Vorteil: Das Sichtfeld wird nicht eingeschränkt, und der Hund stößt nirgendwo gegen. Nicht geeignet für Wunden an den Pfoten oder Unterschenkeln.

Kopfbandagen & Gehörschutz: Spezielle elastische Schläuche, die die Ohren eng am Kopf halten. Verhindert das Aufschlagen der Ohren beim Schütteln (wichtig bei Ohrentzündungen oder nach OPs).

Soft-Halskragen: Eine weichere Version des Trichters aus Schaumstoff oder Stoff. Er gibt nach, wenn der Hund gegen Möbel läuft, bietet aber dennoch einen hohen Leckschutz.

Der „Erste-Hilfe“ Tipp

Wähle den OP-Body immer eine Nummer enger als ein normales Hundeshirt, damit er nicht verrutscht. Achte bei Halskragen darauf, dass du ihn am Halsband des Hundes fixieren kannst, wenn der Hund das toleriert – so kann sich der Hund den Schutz nicht einfach über den Kopf ziehen.

Unser Rat: Besorge den Schutz (besonders den Body) am besten schon vor einer geplanten Operation. So kann sich dein Hund in einer stressfreien Umgebung an das Tragen gewöhnen, bevor der Ernstfall eintritt.