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Kratzbäume für große, schwere Katzen
Monumente für Majestäten: Kratzbäume für große & schwere Katzen
Besitzer von großen Katzenrassen wissen: Ein Standard-Kratzbaum stößt hier schnell an seine Grenzen. Wenn ein 8-Kilo-Kater mit voller Wucht zum Sprung ansetzt, wirken enorme Kräfte auf die Konstruktion. In dieser Kategorie findest du Kratzbäume, die speziell für die „Schwergewichte“ der Katzenwelt entwickelt wurden – mit extra dicken Säulen, verstärkten Bodenplatten und XXL-Liegeflächen.
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Wer braucht einen XXL-Kratzbaum?
Große Katzenrassen haben nicht nur mehr Gewicht, sondern auch eine beeindruckende Körperlänge. Sie müssen sich beim Kratzen komplett ausstrecken können, ohne dass der Baum wackelt. Zu den Rassen, für die diese stabilen Modelle unverzichtbar sind, gehören:
- Maine Coon: Die "Waschbärenkatze" kann bis zu 120 cm lang und über 9 kg schwer werden.– hier ist besonders die Breite der Liegeflächen entscheidend.
- Norwegische Waldkatze: Kraftvolle Kletterer mit robustem Körperbau.
- Ragdoll: Große, schwere Maskenkatzen, die viel Platz zum Ausstrecken benötigen.
- Savannah & Bengal: Diese Rassen sind extrem aktiv und brauchen Bäume, die massive Sprungkräfte abfedern.
- Britisch Kurzhaar (BKH): Oft kompakt und kräftig gebaut
✅ Die Vorteile
✅ Massive Stabilität: Stammdurchmesser von oft 15–20 cm und schwere Bodenplatten verhindern gefährliches Schwanken oder Umkippen.
✅ XXL-Liegeflächen: Großzügige Mulden und Plattformen bieten genug Platz, damit sich auch große Katzen nicht einrollen müssen, sondern entspannt liegen können.
✅ Lange Kratzsäulen: Durchgehende Stämme ermöglichen das Kratzen in voller Körperlänge – essenziell für die Wirbelsäulengesundheit.
✅ Verstärkte Verbindungen: Hochwertige M8- oder M10-Gewinde sorgen dafür, dass die Säulen selbst bei hoher Belastung nicht ausbrechen.
✅ Langlebigkeit: Hochverdichtetes Sisal und robustere Stoffbezüge halten der Kraft großer Krallen deutlich länger stand.
❌ Die Nachteile
❌ Hoher Platzbedarf: Aufgrund der ausladenden Liegeflächen und der massiven Bauweise nehmen diese Bäume viel Raum ein.
❌ Höheres Preissegment: Die Verwendung von mehr Material und massiven Bauteilen macht sich in der Anschaffung bemerkbar.
❌ Schwerer Aufbau: Die Einzelteile sind sehr schwer; für die Montage ist oft eine zweite Person hilfreich.
Worauf du bei XXL-Modellen achten solltest
Stammdurchmesser: Unter 12 cm solltest du bei schweren Katzen nicht kaufen; ideal sind 15 cm bis 20 cm.
Liegemulden: Achte darauf, dass die Mulden einen verstärkten Metallrahmen haben. Stoffmulden mit dünnem Draht biegen sich bei schweren Katzen schnell nach unten.
Wandfixierung: Bei sehr hohen Modellen ist eine zusätzliche Sicherung an der Wand bei schweren Rassen ein absolutes Sicherheits-Plus.
Unser Experten-Rat
Prüfe bei einem XXL-Kratzbaum besonders die Stabilität der obersten Etage. Da schwere Katzen oft mit viel Schwung von oben abspringen, wirkt hier die größte Hebelwirkung. Ein guter Baum für große Katzen sollte zudem keine zu steilen Aufstiege haben – großzügige Zwischenstufen schonen die Gelenke deiner Katze beim Abstieg, was besonders im Alter wichtig wird. Wenn du unsicher bist, wähle im Zweifel immer das Modell mit der schwersten Bodenplatte, da das Gewicht an der Basis das wichtigste Fundament für die Sicherheit deines Tigers ist.